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Erntedankfest war Startschuss für die Kinderstadt

Erschienen in Allgemein von CVJM Zwingenberg 13.10.2019

Wie jedes Jahr, feierten wir auch dieses Jahr Erntedankgottesdienst in der Evangelischen Bergkirche. Doch dieses Jahr lief das alles etwas anders ab. Nach ein paar Minuten wurde der Gottesdienst nämlich von einem hereineilenden Postboten unterbrochen. Er übergab einen Brief in dem stand, dass der Gottesdienst dieses Jahr durch die Kinderstadt etwas anders ablaufen werde. Es gab z.B. ein Theaterstück von der Begegnung Jesu mit dem Zöllner Matthäus.

Nachdem nun der Startschuss für die Kinderstadt gelegt war liefen alle Gottesdienstbesucher runter ins Gemeindehaus. Dort trafen sich dann alle Kinderstadtteilnehmer und gestalteten nach einer kleinen Stärkung zusammen ein Wappen für ihre Stadt.

Die Erwachsenen konnten es sich währenddessen schmecken lassen. In der Zeit in der die Kinder ein Stockwerk unter Ihnen mit Basteln und Spielen beschäftigt waren hatten die Eltern gemütlich Zeit zu Essen und sich danach noch bei einem Stück Kaffee und Kuchen zu unterhalten.

Der Erlös vom Erntedankfest kommt dieses Jahr einer Anschaffung eines neuen Verinsbuses zu Gute. Unser jetziger VW-Bus ist Baujahr 1996 und tat es sich das letzte Jahr schon schwer über den TÜV zu kommen. Deshalb ist es wirtschaftlich leider nicht mehr möglich diesen Bus weiterhin in Stand zu halten.

In den kommenden drei Tagen war immer etwas los im Ev. Gemeindehaus in Zwingenberg. Es hatten sich nämlich 40 Kindern für die Kinderstadt vom 29. September bis 2. Oktober angemeldet. Den Morgen begannen wir immer mit einer Bürgerversammlung. Hier wurde nach einer kurzen Begrüßung immer etwas gesungen und es gab ein kleines Anspiel einer Geschichte aus der Bibel. Danach wurde das gerade gehörte in Kleingruppen vertieft. Dabei ging es z.B. darum immer seinem Nächsten zu helfen und wer dieser Nächste überhaupt ist (LK, 10,25-37).

Vor dem Mittagessen hatten die Kinder dann immer noch einmal Zeit sich im Garten ein wenig auszupowern.

Nach dem Mittagessen begann dann endlich die eigentliche Kinderstadt. In dieser gab es verschiedene Angebote, bei denen die Kinder Arbeiten und Geld verdienen konnten oder sich etwas kaufen konnten. Dabei mussten sie natürlich immer ihren eigenen Geldbeutel im Blick haben.

In unserer Kinderstadt konnte man als alles Arbeiten, was es in einer normalen Stadt auch gibt. Es wurden Jobs als Gärtner, Fotograf oder Müllmann angeboten. Es wurden aber auch Angestellte beim Kino, der Fahrradwerkstadt, dem Beautysalon, der Kartstrecke, dem Fitnessstudio, dem Café Göttlich oder in der Kreativecke gesucht.

Mit dem so teilweise reichlich verdienten Geld konnte man sich nun etwas gönnen. Entweder nahm man sich eine Stunde Tanzunterricht, kaufte ein paar zuvor noch selbst gebastelten Schmuckstücke, holte sich etwas Popcorn und schaute passend dazu einen Kinofilm oder verspeilte sein hart verdientes Geld beim Poker.

Nach drei Tagen war das Erlebnis Kinderstadt aber leider schon wieder zu Ende. Wir werden aber die vielen neu gehörten Geschichten, die lustige Situationen und die neu geknüpften Bekanntschaften nicht vergessen.

Stefan Lutzi


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